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Cake day: May 31st, 2024

Nutzer des ÖPNV in Rostock müssen sich ab Montag erneut auf Einschränkungen einstellen. Wie die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) mitteilt, fahren vom 12. bis zum 25. Oktober keine Straßenbahnen zum Hauptbahnhof. Grund sind Bauarbeiten. „Diese umfassen Arbeiten am Tunneleingang auf der Nordseite des Bahnhofs, sowie Arbeiten am Überweg der Haltestelle Stadthalle“, teilt das Unternehmen auf seiner Webseite mit.

Während der Arbeiten entfallen alle Straßenbahnverbindungen zwischen dem Steintor und der Stadthalle: Betroffen davon sind die Haltestellen Steintor, Paulstraße, Rosa-Luxemburg-Straße, Hauptbahnhof und Stadthalle. Letzterer Stopp entfällt komplett, die anderen Halte sind per Bus erreichbar.

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Over the last month, users have been sharing reports about an issue with Alexa. It appears the AI will get stuck repeating the word “la” over and over again. According to these reports, Alexa will continue saying this word for several minutes before it stops. You can check out an example of the error in the video below.

https://www.youtube.com/watch?v=iFLtLb7vQHU

This isn’t the first time Alexa has been caught going haywire. Only a couple of months ago, users were taken aback when Alexa emitted guttural sounds, like those of a snarling animal. At least this most recent problem is a little less unnerving than that.

It’s unclear what’s causing Alexa to meltdown like this, but some users are blaming a recent update. Android Authority has reached out to Amazon for comment on the issue. This article will be updated when new information becomes available.

Trotz zahlreicher Baustellen, Verspätungen sowie Problemen mit der neuen Straßenbahn TINA gehört die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) weiterhin zu den am besten bewerteten Nahverkehrsunternehmen Deutschlands. Im aktuellen ÖPNV-Kundenbarometer des Marktforschungsunternehmens Kantar erreicht die RSAG Platz 3 unter den teilnehmenden deutschen Verkehrsunternehmen. Damit zählt Rostocks Nahverkehr erneut zur bundesweiten Spitzengruppe. Mit einer Gesamtbewertung von 2,30 liegt die RSAG über dem bundesweiten Durchschnitt von 2,90 und wird mit der Stufe „sehr gut“ eingeordnet.

Besonders positiv bewerten die Fahrgäste demnach die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des Angebots. Auch das Linien- und Streckennetz sowie die Schnelligkeit der Beförderung erzielen erneut sehr gute Ergebnisse. „Dass Rostock im bundesweiten Vergleich erneut einen Spitzenplatz erreicht, ist vor allem ein Verdienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RSAG“, unterstreicht Dr. Ute Fischer-Gäde (Grüne), Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität. „Sie sorgen Tag für Tag, rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr dafür, dass unsere Stadt mobil bleibt.“

Ein Prestigeprojekt auf der Kippe: Nachdem bekannt geworden ist, dass der Bau der geplanten Warnowbrücke in Rostock mehr als 50 Prozent teurer wird als geplant, schlägt der Bund der Steuerzahler Mecklenburg-Vorpommern Alarm und fordert, das „Millionengrab Warnowbrücke endlich zu stoppen“. Bisher wurden die Gesamtkosten für die 540 Meter lange Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Unterwarnow von der Stadt mit etwa 62,8 Millionen Euro angegeben. Diese Kosten lassen sich nach neuesten Schätzungen nicht mehr halten, so die Stadtverwaltung auf Nachfrage unserer Redaktion. Dennoch will die Hansestadt an dem als „städtebaulichen Highlight“ bezeichneten Prestigevorhaben festhalten.

Bereits im Jahr 2020 wurde die Warnowbrücke im Rostocker Stadthafen als möglicher Verschwendungsfall in das Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes aufgenommen. Auch im neuen Schwarzbuch, das am 1. Oktober erscheint, ist die Warnowbrücke wieder vertreten. „Vergangenes Jahr musste die Stadt Kredite aufnehmen, um Gehälter und Weihnachtsgeld zu zahlen und an dieser zweifellos schönen, aber unnötigen Brücke hält man unverrückbar fest?“, fragt der Landesvorsitzende des Steuerzahlerbundes Sascha Mummenhoff und ergänzt: „Das kann sich Rostock nicht leisten. Wir fordern die Rostocker Bürgerschaft auf, das Projekt sofort einzustellen.“

Unterdessen sind bereits circa dreieinhalb Millionen Euro an Steuergeldern in die Planungen der Brücke geflossen. Mummenhoff kritisiert weiter: „Diese Brücke wäre für Rostock allenfalls ein Nice-To-Have, gebraucht wird sie nicht. Gebraucht werden aber Investitionen in den Hochwasserschutz, in den Radwegeausbau, in die weitere Sanierung der Neptunschwimmhalle, in die Sanierung der Eishalle, in die Sanierung von Schulen und vieles mehr. Ganz davon abgesehen hält man in Rostock mit dem Neubau des Volkstheaters an einem weiteren Millionenprojekt fest. Diese Brücke sollte in der Priorität ganz weit nach hinten rücken“, bekräftigt er.

Es ist ein Rückschlag für die Rostocker Clublandschaft: Der Zwischenbau schließt zum Jahresende nach Jahrzehnten voller Partys endgültig seine Türen. Der Landesverband für Clubs hat eine klare Forderung an die Stadt.

Es ist dunkel und die Stimmung wirkt bedrückt. Morten Heuer und Fabian Schikorr, Betreiber des Rostocker Clubs Zwischenbau, nehmen auf Stühlen Platz und wenden sich in einem Video, das sie in sozialen Medien teilen, an ihre Gäste. Sie müssen eine schwere Entscheidung verkünden.

Normalerweise sind bei Veranstaltungen viele Menschen in und vor dem Club unterwegs. Sie genießen unterschiedlichste Musik und feiern ausgelassen. Doch zum Jahresende wird es leiser an der Erich-Schlesinger-Straße. Die Betreiber des Clubs haben am Donnerstag (25. September) bekanntgegeben, dass sie schließen müssen.

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„Unsere Kosten steigen immer weiter und die Menschen müssen sich immer mehr überlegen, wofür sie ihr Geld ausgeben“, erzählt Schikorr weiter. Der Druck sei für die Betreiber zu groß geworden. „Daher haben wir uns dazu entschieden, einen Schlussstrich zu ziehen“, so Heuer. Der Zwischenbau wird deshalb zum Ende des Jahres schließen.

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Schlechte Nachricht für MV: Berlin hat seine Olympia-Bewerbung zwei Tage vor der Entscheidung über den deutschen Kandidaten zurückgezogen. „Heute ist ein trauriger Tag für Berlin. Olympische und Paralympische Spiele wären eine Riesenchance für Berlin und für Ostdeutschland gewesen“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bei einer Pressekonferenz. Schon am Mittwoch waren die Rückzugspläne bekannt geworden.

Damit ist auch eine Option für Olympische Segelwettbewerbe in Warnemünde dahin. Berlin hatte sich für Rostock und sein Ostseebad als Partner entschieden. Nun hat MV noch ein Olympia-Eisen im Feuer: Der Bewerber Köln/Rhein-Ruhr hat sich ebenfalls für die Ostsee vor Warnemünde als Austragungsort für Segelrennen ausgesprochen. München dagegen geht mit Kiel an den Start.

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Immer mehr junge Menschen im Landkreis Rostock haben keinen Job. Die Arbeitslosenzahlen unter den 15‑ bis 25-Jährigen sind in den vergangenen drei Jahren gestiegen. Auch die Ausbildungssituation hat sich verschärft.

Es gebe verschiedene Gründe, warum junge Menschen nicht sofort nach der Schule eine Ausbildung beginnen, sagt Maria Vespermann, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit Rostock.

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„Oft passen die angebotenen Ausbildungsplätze nicht zu den Berufswünschen oder Qualifikationen der Jugendlichen.“ Oder die Arbeitsbedingungen und der Verdienst sind für die jungen Menschen nicht attraktiv genug. Einige würden sich aber auch einfach eine persönliche Auszeit nehmen – oder stattdessen ein Studium beginnen. „Auch persönliche oder familiäre Herausforderungen können eine Rolle spielen.“

Waren im Landkreis im Jahr 2024 noch 618 junge Männer und Frauen arbeitssuchend gemeldet, so waren es im Jahr darauf bereits über 666, in diesem Jahr sind es sogar 783. In der Hanse- und Universitätsstadt Rostock stieg die Zahl von 1011 (2024) über 1110 (2025) auf 1077 in diesem Jahr. Gleichzeitig waren im Ausbildungsjahr 2025/2026 in der Region insgesamt 1012 Bewerberinnen und Bewerber gemeldet, von denen im Juli noch 383 unversorgt waren.

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Trotz hoher Jugendarbeitslosigkeit und vieler unversorgter Bewerber gibt es aber noch immer viele freie Stellen. Aktuell sind 656 von insgesamt 2058 Ausbildungsstellen in der Region unbesetzt, davon 391 im Landkreis. Zusätzlich gibt es 1914 offene Arbeitsstellen im Landkreis und 2019 in der Hansestadt Rostock.

Besonders häufig gesucht werden Mitarbeiter im Gesundheits- und Sozialwesen. Hier gibt es 480 offene Stellen. Im verarbeitenden Gewerbe sind 440 Arbeitsplätze zu besetzen, im Handel sind es 384. Viele Arbeitgeber würden auch noch nach dem offiziellen Ausbildungsstart Azubis einstellen.

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Die Hansestadt Rostock bleibt rot – sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen. Der Weg zu diesem vorläufigen Ergebnis der Landtagswahl 2026 war aber wechselhaft, denn auch die AfD holt in den vier Wahlkreisen beachtliche Ergebnisse.

Grund zum Jubeln gibt es bei den Sozialdemokraten deshalb erst spät. Als um 18 Uhr die ersten Prognosen kamen, war die Stimmung auf der SPD-Wahlparty noch verhalten. Zwar freuen sich die Genossen über das Ergebnis von Landeschefin Manuela Schwesig. Aber dass die AfD im Land dennoch die Mehrheit der Stimmen holt, schockt viele in der Rostocker Parteizentrale.

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Während draußen der Regen tropft, kullern bei der CDU die Tränen. Von Wahl„party“ kann in dem Veranstaltungsraum in der Östlichen Altstadt keine Rede sein. Als um 18 Uhr die ersten Hochrechnungen für die Landeswahlergebnisse präsentiert werden, steht den Anwesenden der Schock ins Gesicht geschrieben.

5,5 Prozent, gerade einmal vier Sitze im Landtag – das schlechteste Ergebnis in der Parteigeschichte. „Das ist eine schwere Niederlage, das sollten wir nicht relativieren“, sagt CDU-Kreisvorsitzender Christian Konarski.

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Kritik äußert die CDU am Wahlkampf der SPD. „Es kann doch nicht das Ziel sein, dass man nur mit Polarisierungen und Feindbildern arbeitet“, sagt Kenny Grafenhorst.

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In diesem Vortrag erklärt HonkHase, was in Berlin passiert ist, was für kritische Daten abhanden gekommen sind und wieso das Staatsgefährdend und Menschenleben bedrohend ist. Insbesondere geht er auch darauf ein, warum das Land Berlin grob fahrlässig gehandelt und nachweisbar vorsätzlich die Geheimschutz-Vorgaben nicht eingehalten hat.

In diesem Vortrag wird der Vorfall in Berlin von HonkHase eingeordnet.

Er war 2023 und 2025 Sachverständiger zur Cybersicherheit im Innenausschuss Berlin und wird strukturiert aufzeigen, warum das passiert ist, wie Berlin mit dem Vorfall umgeht und was das für Auswirkungen haben kann.

Insgesamt wurden fast 6 TB und 1,5 Mio Daten veröffentlicht, darunter Baupläne für Justitzvollzugsanstalten, LKA Informationen, Disziplinarverfahren, hochsensible Gesundheitsdaten wie der Grad der Behinderung von Menschen, Informationen im Kontext des militärischen OPLAN Deutschland, Cybersicherheitsstrategien, Notfallpläne und vieles mehr.

Es wurde nicht nur die Cybersicherheit wissentlich vernachlässigt, der staatliche Geheimschutz wurde unzureichend adressiert. Im Zuge der digitalen Souveränität wurde als Incident Response Dienstleister ein als “alternativlos” bezeichneter US-Konzern dazu geholt, der eine strategische Kooperation mit Palantir eingegangen ist und eine invasive Software einsetzt, die zu Störungen in Fachverfahren führt. Der Konzern unterliegt dem amerikanischen CLOUD- und FISA Act und sollte eigentlich keinen Zugriff auf Verschlußsache Material nach Geheimschutz haben dürfen.

Im Rostocker Fischereihafen ist es am Montagmittag (14. September) zu einer Havarie gekommen. Beim Betanken des Motorschiffs „Meteor“ sind rund 100 Liter Diesel ins Hafenbecken gelaufen. Laut Wasserschutzpolizei kam es zu einer Verunreinigung in einem Ausmaß von etwa 600 mal 5 Metern.

Das Schiff war landseitig von einem Tankfahrzeug versorgt worden. Der Kraftstoff gelangte über das Überlaufventil ins Wasser. Die Rostocker Feuerwehr legte um das Motorschiff Ölsperren aus.

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Die großen Tierparks im Land rutschen in die Krise und das könnte teuer werden – entweder für die Besucher an der Kasse oder aber für die beiden größten Städte im Land. Denn während Kosten für Futter, Personal und Reparaturen steigen, bleiben in den Zoos im Land die Besucher weg. Der größte Tierpark des Landes – der Zoo in Rostock – verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Gäste-Minus von mehr als zwölf Prozent.

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Der Rostocker Zoo befindet sich bereits seit 2019 in einer Abwärtsspirale: Damals zählte der Tierpark noch mehr als 650.000 Gäste, 2025 waren es gerade mal noch rund 470.000 – ein Drittel weniger. Und der Trend setzt sich fort: Im ersten Halbjahr 2026 kamen 185.000 Gäste – 26.000 Gäste weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund weist eine Gesamtzahl für seine drei Standorte – das Ozeaneum, das Meeresmuseum sowie das Natureum am Darßer Ort – aus: 846.228 Gäste waren es 2025. „Im ersten Halbjahr 2026 waren es circa 265.000 – das bedeutet einen Rückgang um etwa 25.000 Besucher“, so Sprecherin Almut Neumeister.

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Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (44, Linke) sagt: „Der Zoo begründet den Rückgang mit der angespannten wirtschaftlichen Situation vieler Privathaushalte. Die Lebenshaltungskosten sind gestiegen, viele Familien müssen sparen – vor allem bei den Ausgaben für Freizeit- und Kultureinrichtungen.“

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Rechtsextremisten sollen im größten Verein des Landes keinen Platz haben: Der FC Hansa Rostock geht mit aller Härte gegen mehrere Anhänger des Clubs vor, die im Umfeld des Freundschaftsspiels beim englischen Zweitligisten FC Watford Ende Juli durch Gewalt und das Zurschaustellen rechtsextremer Symbole aufgefallen sind.

Konkret geht es um mehr als zehn Personen, die der Hooligan-Szene zugeordnet werden und sich am Rande der Auswärtsfahrt mit Anhängern des schottischen Clubs Glasgow Rangers und des französischen Erstligisten Olympique Lyon zu Kämpfen getroffen haben.

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Am Ende steht die Entscheidung, ein Vereinsausschlussverfahren gegen mehrere Personen einzuleiten. Zudem will der Club ein Hausverbot und auch ein lokales Stadionverbot gegen auffällige Anhänger verhängen.

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Ein Aspekt beschäftigt die Clubführung enorm: „Besonders erschütternd ist für uns in diesem Zusammenhang, dass einzelne der im Bericht abgebildeten Personen auch bei Veranstaltungen im Vereinsumfeld, unter anderem bei unserem Kinderfest, dabei waren. Für die Einbindung von Personen in Veranstaltungen, insbesondere im Rahmen von Angeboten für Kinder und Jugendliche, gelten für uns klare Anforderungen und Verantwortlichkeiten. Hinweise auf den nun bekannt gewordenen Hintergrund dieser Personen lagen uns zum damaligen Zeitpunkt nicht vor.“ Auch das will der Club aufarbeiten.

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Der Spieler steht vor dem Eingang zum Tunnel Richtung Stuttgarter Hauptbahnhof. In dem Tunnel ist es stockdunkel, keine Menschenseele ist unterwegs. Auf dem Weg ertönen immer wieder paranoid anmutende Lautsprecherdurchsagen: „Meine Damen und Herren, aufgrund von Baumaßnahmen verlängert sich der Weg zu den Gleisen. Wir bitten um Entschuldigung.“

Was wie eine reale Beschreibung der Stuttgart 21-Baustelle klingt, ist tatsächlich Fiktion. Auf der Internet-Plattform Steam, die durch die Computerspielreihe Counter-Strike bekannt geworden ist, gibt es bald „S21“. Das Spiel ist selbst eine Baustelle, denn ob man jemals an den Bahnsteigen ankommt, ist unklar.

„Satire mit einem Hauch Humor“

Entwickelt wurde das Spiel vom Stuttgarter Studio „Hanging Gardens Interactive“, das bereits das Musik-Rätsel-Adventure „Sonority“ auf den Markt gebracht hat. In der Beschreibung des Spiels wird auf die anhaltenden Verzögerungen bei S21 Bezug genommen, dessen Fertigstellung erst vor Kurzem um weitere fünf Jahre auf 2031 verschoben worden ist.