Rechtsextremisten sollen im größten Verein des Landes keinen Platz haben: Der FC Hansa Rostock geht mit aller Härte gegen mehrere Anhänger des Clubs vor, die im Umfeld des Freundschaftsspiels beim englischen Zweitligisten FC Watford Ende Juli durch Gewalt und das Zurschaustellen rechtsextremer Symbole aufgefallen sind.
Konkret geht es um mehr als zehn Personen, die der Hooligan-Szene zugeordnet werden und sich am Rande der Auswärtsfahrt mit Anhängern des schottischen Clubs Glasgow Rangers und des französischen Erstligisten Olympique Lyon zu Kämpfen getroffen haben.
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Am Ende steht die Entscheidung, ein Vereinsausschlussverfahren gegen mehrere Personen einzuleiten. Zudem will der Club ein Hausverbot und auch ein lokales Stadionverbot gegen auffällige Anhänger verhängen.
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Ein Aspekt beschäftigt die Clubführung enorm: „Besonders erschütternd ist für uns in diesem Zusammenhang, dass einzelne der im Bericht abgebildeten Personen auch bei Veranstaltungen im Vereinsumfeld, unter anderem bei unserem Kinderfest, dabei waren. Für die Einbindung von Personen in Veranstaltungen, insbesondere im Rahmen von Angeboten für Kinder und Jugendliche, gelten für uns klare Anforderungen und Verantwortlichkeiten. Hinweise auf den nun bekannt gewordenen Hintergrund dieser Personen lagen uns zum damaligen Zeitpunkt nicht vor.“ Auch das will der Club aufarbeiten.

