Die großen Tierparks im Land rutschen in die Krise und das könnte teuer werden – entweder für die Besucher an der Kasse oder aber für die beiden größten Städte im Land. Denn während Kosten für Futter, Personal und Reparaturen steigen, bleiben in den Zoos im Land die Besucher weg. Der größte Tierpark des Landes – der Zoo in Rostock – verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Gäste-Minus von mehr als zwölf Prozent.

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Der Rostocker Zoo befindet sich bereits seit 2019 in einer Abwärtsspirale: Damals zählte der Tierpark noch mehr als 650.000 Gäste, 2025 waren es gerade mal noch rund 470.000 – ein Drittel weniger. Und der Trend setzt sich fort: Im ersten Halbjahr 2026 kamen 185.000 Gäste – 26.000 Gäste weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund weist eine Gesamtzahl für seine drei Standorte – das Ozeaneum, das Meeresmuseum sowie das Natureum am Darßer Ort – aus: 846.228 Gäste waren es 2025. „Im ersten Halbjahr 2026 waren es circa 265.000 – das bedeutet einen Rückgang um etwa 25.000 Besucher“, so Sprecherin Almut Neumeister.

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Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (44, Linke) sagt: „Der Zoo begründet den Rückgang mit der angespannten wirtschaftlichen Situation vieler Privathaushalte. Die Lebenshaltungskosten sind gestiegen, viele Familien müssen sparen – vor allem bei den Ausgaben für Freizeit- und Kultureinrichtungen.“

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